Kautionsrückzahlung, Nebenkostenguthaben, sofortiges Anerkenntnis – LG Aschaffenburg vom 23.10.2014, Az. 23 S 113/14

Protokoll

aufgenommen in der öffentlichen Sitzung des Landgerichts Aschaffenburg. 2. Zivilkammer, am Donnerstag, 23.10.2014 in Aschaffenburg

Gegenwärtig:

Vizepräsident des Landgerichts Dr. B. als Vorsitzender
Richter am Landgericht W.
Richter am Landgericht Dr. K.

Von der Zuziehung eines Protokollführers wurde gem. § 159 Abs. 1 ZPO abgesehen.

In dem Rechtsstreit
…….

– Klägerin und Berufungsklägerin –

Prozessbevollmächtigte:
Rechtsanwälte M. Holzer, N. Goldmann amp; , Weißenburger Str. 38, 63739 Aschaffenburg

gegen

G. Invest GmbH & Co.KG

– Beklagte und Berufungsbeklagte –

Prozessbevollmächtigte:

Rechtsanwälte C. Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

wegen Kautionsrückzahlung

erscheinen bei Aufruf der Sache:

1. Klägerseite:

die Klägerin H. A. persönlich mit Rechtsanwalt M. Holzer

2. Beklagtenseite:

für die Beklagte Rechtsanwältin W.

Sitzungsbeginn: 09:00 Uhr

Der Vorsitzende führt in den Sach- und Streitstand ein.

Die Formalien der Berufung werden als ordnungsgemäß festgestellt.

Rechtsanwalt Holzer stellt die Anträge aus dem Schriftsatz vom 30.7.2014 (Bl. 119 d.A.).

Rechtsanwältin W. stellt den Antrag aus dem Schriftsatz vom 16.10.2014 (Bl. 126 d.A.).

Die Sach- und Rechtslage wird mit den Parteien und Parte i Vertretern erörtert.

Nach Besprechung der Sach- und Rechtslage erklären beide Parteivertreter:

Wir verzichten auf Urteilsgründe.

Vorgespielt und genehmigt.

Der Vorsitzende verkündet folgenden

Beschluss: Eine Entscheidung ergeht am Ende der Sitzung.

Am Ende der Sitzung verkündet der Vorsitzende in Abwesenheit der Beteiligten

Im Namen des Volkes!

folgendes

Endurteil:

1. Auf die Berufung der Klägerin wird das Urteil des Amtsgerichts Aschaffenburg vom
22.05.2014 abgeändert.

2. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin 465,86 EUR nebst Zinsen hieraus in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 21.01.2013 sowie vorgerichtliche Rechtsanwaltskosten in Höhe von 83,54 EUR zu zahlen.

3. Im Übrigen bleibt die Klage abgewiesen.

4. Die weitergehende Berufung wird zurückgewiesen.

5. Von den Kosten des Rechtstreits in erster Instanz haben die Klägerin 1/10 und die Beklagte 9/10 zu tragen. Von den Kosten des Berufung s verfahren tragen die Klägerin 1/7 und die Beklagte 6/7.

6. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

7. Die Revision wird nicht zugelassen.

8. Der Streitwert für das Berufungsverfahren wird auf 900 EUR festgesetzt.

Von der Darstellung des Tatbestandes und der Entscheidungsgründe wird gemäß §§ 540 Abs. 2, 313 a Abs. 1 Satz 1 und 2 ZPO abgesehen.

gez.
Dr. B.
Vizepräsident des Landgerichts

W. Richter am LG

Dr. K. Richter am LG

Dieses Urteil des Landgerichts Aschaffenburg wurde von den Rechtsanwälten Markus Holzer, Nadja Goldmann erstritten.