Strafrecht

Neben dem großen Gebiet des Strafrechts bearbeitet RA Markus Holzer im Bereich der Strafverteidigung regelmäßig insbesondere Fälle aus dem Gebiet des Verkehrsstrafrechts (beispielsweise Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Unfallflucht bzw. Fahrerflucht, etc.), des Ordnungswidrigkeitenrechts (beispielsweise Geschwindigkeitsüberschreitung oder Abstandsunterschreitung durch zu dichtes Auffahren) und des Betäubungsmittelrechts (Drogen). Auch Sexualdelikte wie sexueller Missbrauch oder sexuelle Nötigung sind des öfteren im Focus seiner Verteidigung.

Als Beschuldigter in einem Ermittlungsverfahren oder Strafverfahren haben Sie das Recht, die Aussage zu verweigern und sich mit einem Rechtsanwalt bzw. Strafverteidiger ihres Vertrauens allein zu besprechen. Diese Grundsätze sollten beherzigt werden, denn unbedachte vorzeitige Äußerungen können den Verlauf des Verfahrens zu ihrem Nachteil beeinflussen. Deshalb raten wir in diesen Fällen dringend zu einer umgehenden Kontaktaufnahme mit einem Rechtsanwalt, zumal nur dieser (und nicht der Betroffene selbst) berechtigt ist, Akteneinsicht bei Gericht oder der Staatsanwaltschaft zu verlangen.

Zu diesem Bereich zählt auch das Ordnungswidrigkeitenverfahren oder Bußgeldverfahren. Gängige Beispiele sind hier ein Bußgeldbescheid wegen überhöhter Geschwindigkeit oder zu geringen Abstands zum Vordermann. Oder aus dem Verkehrsstrafrecht das Führen eines Fahrzeugs unter Alkoholeinfluss oder Drogeneinfluss, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen. Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat gerade hier ergeben, dass häufig Bußgeldbescheide rechtswidrig erlassen werden, da fehlerhafte Messungen diesen zu Grunde liegen. Auch hier ist bei Zweifeln der Rechtsanwalt der erste Ansprechpartner ihrer Wahl, denn in ständiger Zusammenarbeit mit erfahrenen Sachverständigen auf diesem Gebiet können meist erst durch Auswertung der Ermittlungsakte sowie der Beweismittel Foto, Film oder Video fehlerhafte Bußgeldbescheide entlarvt werden. Nicht selten steht auch ein Fahrverbot oder gar der Entzug des Führerscheins auf dem Spiel, was für manchen die Existenz bedeuten kann. Unterhält man als Betroffener eine Rechtsschutzversicherung, die diesen Bereich abdeckt, hat diese in der Regel die Kosten für ein außergerichtliches Gutachten zu erstatten.